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UNIMOG 2100 Forst

Bruder UNIMOG 2100 Forst

Meine Sammlung an Bruder Unimog - Karosserien soll nach zwei halbherzigen Versuchen endlich amtliche Fahrgestelle bekommen. Das letzte viertel Jahr habe ich immer wieder geplant und schon mal diverse Teile bestellt.



Ausschlaggebend war eine Vorbilddokumentation aus der Truckmodell 1/96 die ich in meinem Fundus entdeckt habe. Somit ist eine tolle Basis zum Bau der Modelle gelegt; lediglich die Abmessungen passen nicht so genau, da die Doku den etwas größeren U2450 beschreibt.

16.05.2016
Die Abmessungen des Rahmens wurden wie folgt festgelegt: Länge lt. Bruder - Modell 300mm, Breite lt. Plan des U2450 50mm. Der Bauch (Kröpfung) des Rahmens ist ohne besondere Planung aus dem Bauch raus entstanden.
Als Rahmenmaterial habe ich 29,5 x 3mm Aluprofil aus dem OBI genommen und erst mal für drei Rahmen die Längsträger ausgeschnitten (Kreissäge und Stichsäge).



Aller Anfang ist schwer - der erste Rahmen hat am längsten gedauert. Hier habe ich die weitere Montage berücksichtigen müssen und in Anlehnung an den U2450  die Traversen eingebaut. Die Front- und Hecktraverse sind auch aus 3mm Aluprofil und mit M2 - Schrauben mit den Längsprofilen verschraubt. In der Hecktraverse ist schon ein Loch für eine eventuelle Anhängerkupplung. Die Fronttraverse ist 10mm zurückgesetzt, da hier bei Bedarf das Zugmaul der Stoßstange befestigt wird.



Jetzt geht's besser; alle Teile wo möglich vorbohren und mit Sekundenkleber winklig heften.



So sind für drei Modelle drei Rahmen entstanden.



18.05.2016
Ich will es wissen - und habe mit der Hinterachse begonnen. Begonnen habe ich mit einem 18mm breiten Streifen aus 1,5mm Messingblech. Diesen habe ich als U gebogen und ein 10 x 0,5mm - Rohr quer und eines von vorne eingelötet. Zum Verstärken habe ich in Anlehnung an die originale Achse zwei Streben aus 4 x 0,5mm - Messingrohr eingelötet.



Heute Abend habe ich die durchgehenden Rohrstücke im U abgeschnitten und nach dem Verschleifen drei Kugellager eingesetzt. Auf der linken Seite (die Seite des Zahnrades) sind zwei Lager im Rohrstück, auf der rechten Seite eines außen. Dazu passend habe ich eine 150mm lange 4mm - Silberstahlwelle abgesägt und beidseitig ein Gewinde geschnitten. Die schwarzen Scheiben sind bereits die Radmitnehmer. Das Rohr zum Getriebe ist noch in Überlänge und wird erst beim Einbau angepasst.



28.05.2016
Die Achse ist mit den Radmitnehmern und Rädern bestückt. Beim Anpassen der Distanzhülsen zwischen der Welle und dem Radmitnehmer (innen 4mm / außen 5mm) habe ich bemerkt, dass das Gewinde zu lang geschnitten wurde; somit wackelt die Hülse etwas auf dem Gewinde. Stabilisiert habe ich es mit etwas Kunstharz.



Im schnellen Größenvergleich zeigt sich, dass die Breite zum Schutzblech am Fahrerhaus passt.



Weiter geht's mit dem Getriebekasten, da dies bei der Montage wichtig für die Länge der beiden Schubrohre ist.
Begonnen habe ich mit der Grundplatte, auf der ich den Platzbedarf für Motor und die beiden Zahnräder festgelegt habe. Diese Platte und ihr Gegenstück ist aus 2mm Aluminium, die Seitenwangen aus 3mm Aluminium. Zum Fixieren habe ich sie erst mal mit Sekundenkleber befestigt, nur den oberen Querstreifen nicht.



Die Gehäuseteile habe ich mit M2 - Schrauben verschraubt und danach die überstehenden Plattenteile unten verschliffen. So ergibt sich eine etwas gefälligere Form.
Dieser erste Unimog ist meine Entwicklungsplattform; somit ist auch das Antriebskonzept ein Test.
Ein Polulu - Getriebemotor von EXPtech ist der Primärantrieb; er liefert lt. Datenblatt bei 6V 280 U/min. Auf die Welle des Getriebemotors kommt ein Zahnrad M0,5/Z35 und auf die Abtriebswelle ein Zahnrad M0,5/Z40.
Die leichte Übersetzung bringt in Kombination mit den verwendeten Reifen umgerechnet ca. 3,2 Km/h, was im Original ca. 50 Km/h entspricht.



29.05.2016
Das Getriebe ist fertig, hat mich aber noch mal richtig Arbeit gekostet... Beim Einbau des Motors habe ich gemerkt, dass ich das Ritzel nicht auf die Welle bekomme; so musste ich die zweiteilige Frontplatte noch einmal ändern. Jetzt ist alles fertig, es fehlt nur noch die Befestigung am Rahmen; diese muss ich aber mit eingebauten Schutzblechen erst festlegen (Höhe am Rahmen und Position zwischen den Achsen).



Der Abtrieb für die Vorderachse ist so gewählt, dass maximal 10mm - Kardangelenke befestigt werden können und dabei noch minimalen Abstand zum Getriebemotor haben. Die Abmessungen des Motors sind übrigens Durchmesser 25mm, Länge 52mm.



Als Vorbereitung für die Positionierung des Fahrerhauses habe ich das Mittelteil der Stoßstange aus 16 x 10mm Alu - U-Profil geschnitten; 64mm lang und wie immer gleich dreimal... 
Als wichtigstes Detail habe ich das rechteckige Loch für das Zugmaul gebohrt und gefeilt. 
Auf dem Bild habe ich das fertige Mittelteil provisorisch auf den Rahmen gesteckt und zur Verdeutlichung die Front vom Bruder - Unimog dazu gestellt.

 

04.06.2016
Mit etwas Bastelei habe ich heute das Getriebe in den Rahmen eingepasst.
Danach habe ich begonnen, die Fahrerhausaufhängung zu konstruieren. Die vordere Auflage ist schon in dreifacher Ausführung fertig, die hintere noch "under construction".



16.06.2016
Die Träger für das Fahrerhaus sind montiert.



So sieht damit das montierte Fahrerhaus von unten aus. Nach diesem Teilerfolg werden nun die Halter an den beiden anderen Rahmen montiert.



23.06.2016
Ich hab mich einige Zeit um die Vorderachse gedrückt, hab aber nun damit begonnen. Zuerst wie bei der Hinterachse die Rohre eingelötet und die Maße abgesteckt. Die Hinterachse ist über die Kugellager 128mm breit, die Vorderachse habe ich auf 66mm breite abgeschnitten um Platz für die Lenkschemel zu haben.



In nächsten Step habe ich die Achsschenkel vorbereitet. Die Teile sind vom Tamiya CC - Chassis.
Ich habe die Gewindestummel abgeschnitten und 6mm - Löcher gebohrt, in die Flanschkugellager eingesetzt wurden.
Das Foto zeigt einen bearbeiteten Schenkel mit den Lagern und einen ohne.



11.07.2016
Es geht langsam weiter - zumindest ist heute die AFV - Lieferung gekommen. Jetzt habe ich für den zweiten Unimog bereits die Bereifung auf Alufelgen. Interessant dabei ist, dass die Kröpfung der Alufelge wie im Original für einen größeren Überstand der Traktorprofil - Reifen sorgt.
Das Schubrohr ist nun auf die richtige Länge geschnitten und die Antriebswelle eingebaut. Die beiden Zahnräder sind mit den Wellen verstiftet.



Für die Federung der Hinterachse habe ich die Federhalter eingepasst - nicht ganz scale aber unter dem Schutzblech ist das nicht zu erkennen.



12.07.2016
Das Getriebe ist nun abgekapselt und die beiden Reifen sind mit den je 10 Schrauben befestigt, jetzt kann ich mich um die Federung der Hinterachse kümmern.



17.07.2016
Viel ist nicht passiert - das Hinterteil des originalen Bruder - Unimogs ist angepasst. Um die Höhe festzulegen habe ich mit Aluprofilen den Rahmen aufgebockt - so stimmen jetzt die Proportionen und es bleibt noch genügend Bewegungsspielraum für die Verschränkung. Allerdings ist hier auch zu erkennen, dass im Gegenzug zum großen Vorbild die Abmessungen der Ladefläche so gar nicht passen... somit werde ich dieses Detail wohl selber bauen müssen...



28.07.2016
Viele Gedanken bremsen die Tat... der Versuch für die Federung sieht so aus dass ich erst mal Federblöcke bzw. Führblöcke aus verschiedenen Rohrabschnitten gefertigt.



Diese Führblöcke habe ich etwas konisch geschliffen und mit den Aufnahmewinkeln am Rahmen und den Achswinkeln angeschraubt.
Die Achswinkel im Hintergrund des oberen Bildes habe ich mit den Führblöcken mit 2min - Epoxy auf die Achse geklebt. Am linken Block habe ich bereits das erste Kugelgelenk für die Achsführung angeschraubt.



Mit eingesteckten Federn ist der grundsätzliche Aufbau bereits erkennbar; die Höhe stimmt natürlich nicht, die Federn sind noch zu lang.
Rechts am Rahmen ist bereits der Halter für den Querlenker befestigt.



30.07.2016
Statt mit den Kardanwellen vom CC-01 habe ich einen neuen Versuch für die Konstruktion der Vorderachse mit denen vom TT-02 - Chassis gestartet; diese bauen etwas kleiner im Durchmesser und haben 4mm - Aluwellen zur Achse hin, was die Verbindung zu den Zahnrädern erleichtert.
Auf dem Bild ist oben die Konstruktion mit einem originalen CC-01 - Achsschenkel, darunter die ersten Teile für die TT-02 - Konstruktion. Hier werden zwei Kugellager in einem 12x1mm - Messingrohr geführt; der Abschnitt ist gerade mal 10mm lang. Die Bohrung für den Mitnehmerstift habe ich neu gebohrt (unten im Bild), was mich noch einmal 3mm näher zum Drehpunkt der Kardanwelle gebracht hat. Das überstehende Gewinde außen wird am Schluss einfach abgeschnitten.



Um das Messingrohr mit den Kugellagern zu führen habe ich ein 15x15mm Alu-U - Profil genommen und für den Lenkschenkel schon mal ein T - Profil aufgesetzt.



Um die Teile zu verbinden habe ich 5min - Epoxy benutzt. Der Kunststoffstreifen soll das MS - Rohr im Alu klemmen; dies und der Kleber sollte ausreichend Kräfte aufnehmen können.



23.08.2016
Die Pause hier habe ich genutzt, um für den Urlaub Transportkisten für DIVA und das Ausflugsboot zu bauen.
Heute habe ich die Achsschenkel zugefeilt, gebohrt und die Kugellager eingeklebt.



Die bereits vorbereiteten Federaufnahmen habe ich vorne eingebaut. Dazu musste ich die vorderen Kotflügel etwas ausschneiden; danach wurden die Haltewinkel angeklebt und verschraubt. Die Zylinder habe ich wie bei der Hinterachse vorbereitet und auf identische Art eingebaut.



24.08.2016
Der Vorderachs - Körper ist nun zugeschnitten und die Kugellager sind eingepresst. Im Vergleich zur Hinterachse habe ich einen schöneren Lauf der beiden Kegelräder hinbekommen; auch habe ich endlich die Lösung für die Verbindung zwischen der Kardanwelle vom Achsschenkel und der Achse vom Getriebe her gefunden: die Wellenenden vom Getriebeausgang und von den Achsschenkeln her werden jeweils gefalzt; somit ist Kraftübertragung und Längenausdehnung möglich; die Führung übernimmt ein Stück Messingrohr.
Die Skizze zeigt in grau die Welle vom Getriebe her; blau ist die Achschenkelseite und grün zeigt das Messingrohr.



03.09.2016
Das Getriebegehäuse vorne nimmt Gestalt an... das Schubrohr zum Verteilergetriebe hin ist abgeschnitten und mit Kugellagern versehen. Alle Wellen sind eingebaut und mit den beiden Kegelrädern verstiftet.
Die blauen Achsstummel habe ich ebenfalls in der richtigen Länge abgeschnitten und bereits den Falz gefeilt; dieser muss allerdings noch angepasst werden.



02.11.2016
Nach dem Messebesuch in Friedrichshafen platze ich vor Tatendrang - somit muss es hier weiter gehen.
Ich hab die Vorderachse weiter gebaut und die Anbindung der Achsschenkel geschaffen; in dem Zug habe ich die Aufnahmeblöcke für die Federn gleich mit befestigt. Beim Probe - Einbau hab ich gemerkt, dass die rahmenseitigen Federblöcke um 4mm nach vorne versetzt werden müssen.





Danach habe ich die Vorderachse weiter angefertigt, Lenkgestänge angepasst und mir Gedanken über die Anlenkung gemacht. Um die Achsschenkel sauber zu lagen hab ich Flansch - Kugellager mit 2mm Innendurchmesser bestellt, dies muss ich nachträglich einbauen.





03.11.2016
Die kleinen Kugellager zur Führung der Achsschenkel sind gekommen und wurden gleich eingebaut. Achse zusammengebaut und die Alufelgen der Traktor - Reifen drauf geschraubt. So konnte ich noch schnell die Achsführungen vorbereiten, die sind aber noch nicht eingebaut.
Um Platz für das ganze Lenkgestänge zu schaffen musste ich den Motor mit dem Verteilgetriebe um 180 Grad nach hinten drehen; das wird unter dem Aufbau nicht weiter auffallen.



09.11.2016
Kabel dran, Servo eingebaut und angeschlossen; so habe ich die erste Probefahrt erfolgreich absolviert. Er schiebt nicht so schlimm wie befürchtet, trotz der gesperrten Achsen.



Nach diesem Erfolg habe ich mich an die Front gemacht; ich habe mich entschlossen eine Frontanbauplatte zu realisieren. Dazu musste ich das bereits montierte Mittelstück der Stoßstange wieder entfernen.
Als Erstes habe ich die Anbauplatte laut einer originalen Zeichnung angefertigt. Abweichend vom Original habe ich in der Mitte eine Aufnahme für einen Mikro - Getriebemotor eingelassen; dies soll die Vorbereitung für einen Zapfwellen - Anschluss sein.



Nach diesem Schritt habe ich die Anbauplatte angepasst und die Stoßstange entsprechend ausgeschnitten.



13.11.2016
Weiter geht's mit der Front - hier fehlen noch Scheinwerfer. Beim Reste - Stöbern hab ich ein Paar Reflektoren vom Tamiya - Mercedes gefunden. Die großen Hauptscheinwerfer habe ich rausgetrennt und zugeschliffen, so passen Sie in die Stoßstange. Ich muss nun lediglich die Lampengläser noch anfertigen...



Zweite Baustelle ist der Heckbereich; hier soll wie beim Forst üblich ein Kraftheber entstehen und später noch ein Rückeschild mit Seilwinde dazu gebaut werden.
Um den Kraftheber Platzsparend zu installieren habe ich mit einem 40 x 20mm Vierkant - Rohr aus Aluminium begonnen und die Löcher für die Drehachse der Hebearme gebohrt. Abweichend zum Original bewege ich die Arme nicht mit zwei Zylindern sondern mit einem Schneckenantrieb in dem Vierkant - Rohr. Ob das von der Kraft her reicht, wird sich zeigen; überschlägig gerechnet müsst ich ca. 500g heben können... mal sehen.
Auf dem Bild ist oben der Rahmen mit dem stehenden Federhalter zu sehen, live aufgelegt der geplante Antrieb. Der Metallstift am Zahnrad soll die Arme des Krafthebers darstellen.
Der verwendete Motor ist en G298 mit ca. 60 U/min.



20.11.2016
Nach dem Gehäusebau hab ich unten ein Flanschkugellager eingepasst. Die seitlichen Flügel beim rechten Getriebe sind bereits zum Einbau in den Rahmen. Beim kurzen Test ist schon mal alles gut.



War etwas fummelig, aber der Motor ist eingepasst. Ich musste den Halter schräg einbauen, da das Kugellager etwas zu weit an der Schnecke liegt...



Die Hubarme sind mit 2mm - Stiften mit der Welle verbunden.
Für einen kurzen Hubtest habe ich den schweren Proxxon - Schraubstock auf die Spitzen der Hubarme gestellt; der kleine Motor drückt das Gewicht ohne Probleme hoch.



Testweise in den Rahmen gezwickt muss ich noch sehen, dass ich den Baustein weiter zur Achse hin bekomme; der momentane Überstand der Hubarme ist noch zu hoch.



03.12.2016
Nach kurzer Pause geht's wieder weiter. Ich habe am Getriebegehäuse den dritten Befestigungspunkt für die Dreipunktaufhänung angebracht und eine kleine und feine Anhängerkupplung gebastelt. So bestückt habe ich den kompletten Heckkraftheber in den Rahmen geschraubt und danach gleich mit dem Anpassen der Schutzbleche begonnen.
Ich will die Endschalter für den Kraftheber in die Zylinder - Attrappen der Hydraulik verstecken; die richtigen Schalter dafür habe ich noch nicht gefunden und somit die Zylinderattrappen auch noch nicht befestigt.



07.12.2016
Ich habe die beiden Schutzbleche vom originalen Rahmen ausgeschnitten und an meinen Rahmen angepasst. Im zweiten Step habe ich aus 1mm - Alublech den linken Lampenhalter ausgesägt (incl. Nummernschildplatte) und mit Sekundenkleber fixiert. Um die Optik zu prüfen hab ich die Pritsche nur aufgelegt.



So wird's schön langsam zum richtigen Unimog - mir fehlt noch der Überroll - Bügel und die Anbauten wie Auspuff und Tank.



08.12.2016
Mit den kleinen Details geht's weiter; als Erstes habe ich die rechte Lampenhalterung hinten gefertigt. Diese hat abweichend zur linken nur 3 Kammern (ohne Rückfahrscheinwerfer).



Am Fahrerhaus habe ich als Versuch einen der Blinker aus dem Fahrerhaus ausgeschnitten / gefeilt und einfach mal drei Stück LED 5 x 2,5mm eingesteckt. Das muss ich sicher noch in Form feilen, aber der Ansatz passt!



10.12.2016
Ich hab heute M1,6 - Schrauben besorgt und damit die Lampenhalter befestigt. Für den Überrollbügel hab ich zwei Halter angefertigt und diese von unten an den Querträger vom Fahrerhaus geschraubt.
Hauptarbeit war ein Schutzblech für den Tank, das ich auf einem Foto eines 1600er Unimog entdeckt hab. Dieses Blech schafft mir den nötigen Raum für den Akku. Auf dem Foto hab ich es zur Probe befestigt; es fehlt noch die Attrappe des Tankstutzen und natürlich die rote Farbe.



Der Tankstutzen ist ein 6mm - Messingrohr, das ich hinten auf 45 Grad gefeilt und auf ein 0,5mm Messingblech gelötet hab. Der Deckel ist ebenfalls aus 0,5mm Messingblech; hierzu habe ich eine 8mm Scheibe ausgeschnitten und zugefeilt. Den Rand der Scheibe habe ich mit vielen kleinen Zacken verziert und am Schluss mit einem halbrunden Schlagstift eine halbrunde Form verpasst. Auf das Rohr geklebt ergibt sich ein schöner und einfach zu bauender Tankstutzen.



An dem oben gezeigten Alublech habe ich die Aussparung für den Tankstutzen ausgefeilt und schon mal zur Probe eingepasst. Fest verklebt werden diese beiden Teile erst nach dem Lackieren.



18.12.2016
Heute habe ich aus 2mm Polystrol die Elektronik - Ablage gebaut; dazu wurde zwischen den Radhäusern auf der Rahmenoberkante eine Platte eingezogen, zu den Radhäusern hin mit kleinen Stücken geschlossen und eine zweite Ebene auf den Radhäusern eingezogen. So vorbereitet ist als Empfänger ein Servonaut Zwo4 E6 und darunter ein Servonaut S10 - Regler eingezogen; die Verkabelung hab ich heute nicht mehr geschafft.
Auf dem Fahrersitz ist eine B-World - Figur eingezogen, damit die vordere Hälfte des Unimog ein Gesicht bekommt. Bestellt sind nun diverse LED's von Reichelt und Baumaterial von Fechtner, somit komme ich über Weihnachten hoffentlich gut weiter...



30.12.2016
Nach ein paar Fahrtests hat sich gezeigt, dass der verwendete Antrieb zu schwach ist. Als neuen Motor habe ich den Spindelmotor von Carson gekauft; dieser ist von der Größe her ein RB-35, läuft mit 6V und macht ca. 300 Umdrehungen.
Somit beginnt wieder der Bau eines Getriebegehäuses, das bereits verwendete Getriebe mit Motor kommt alternativ in einen der anderen Unimogs.
Ganz nebenbei habe ich das Problem mit den hinteren Federn gelöst und die viel zu weichen RC - Car - Federn durch härtere aus dem Baumarkt (Alfer) ersetzt; ich musste sie lediglich in der Länge anpassen.



01.01.2017
Nach der Silvesterfeier hatte ich heut gut Zeit, das Getriebe zu bauen. Alle gestern noch vorbereiteten Teile habe ich wie beim ersten Getriebe verklebt und mit M2 - Schrauben fixiert. Als Verbesserung zum ersten Getriebe habe ich zwei leicht entfernbare Platten vorgesehen, um schnell mal was zu tauschen oder nachzustellen. Unten bildet wieder ein gebogener 3mm Alustreifen einen schönen Abschluss, oben schaut der Motor nun über das Getriebe raus.



Zu den Lastdaten muss ich noch anmerken, dass der ursprüngliche Polulu - Motor laut Lastdaten weniger Drehmoment hat und im Getriebe noch leicht übersetzt wird; somit verliere ich wieder Drehmoment und gewinne etwas Drehzahl.
Im neuen Getriebe habe ich den stärkeren Carson - Motor verwendet und durch die Zahnräder nur den Wellenversatz realisiert ohne die Untersetzung zu ändern. So wird der Unimog nun etwas langsamer (ca. 260 U/min statt 300 U/min an den Rädern) und gewinnt aber im Vergleich zum alten Antrieb das nötige Drehmoment dazu.
Die beiden Getriebe unterscheiden sich optisch nicht so viel, das Neue ist etwas breiter und bietet durch kleinere Zahnräder 4mm mehr Bodenfreiheit.



07.01.2017
Ich hab meinen Mut zusammen genommen und mit dem Schutzkäfig begonnen. Die von Fechtner bestellten Messingrohre sind da, einmal 5x0,5mm und einmal 5x1mm. Zum Test habe ich von beiden Rohren ca. 25cm abgeschnitten und ausgeglüht.
Laut diversen Beschreibungen im Internet kann man die Rohre mit Quarzsand oder Salz füllen, um die Verformung beim Biegen zu verhindern. Nach ein paar Versuchen sind wir erfolgreich gewesen, allerdings sollte beachtet werden:
           - Das Rohr möglichst mit größerer Wandstärke (bricht / reißt nicht so leicht)
           - Messing vor dem Biegen ausglühen, mit Sand / Salz füllen, verdichten und Enden verschließen
           - engster Biegeradius ist der Rohrdurchmesser, also in unserem Fall 5mm
           - beim Biegen laufend erwärmen, somit mit zweiter Person arbeiten
Unter Beachtung der o.g. Punkte haben wir um einen alten 10mm - Bohrer eine Spirale gebogen. Die Spirale oben in der Mitte ist aus dem dünnwandigen Rohr 5x0,5mm, alle anderen Bögen und die rechte Spirale sind aus dem dickwandigen Rohr 5x1mm.



Aus dieser Spirale hab ich Segmente abgeschnitten und diese zu 90° - Bögen zugefeilt.



Mit diesen Bögen hab ich gleich begonnen, den Schutzkäfig von der Front her zu bauen. Um die Bögen sauber mit den Geraden zu verbinden dienen kurze Stücke 3mm - Messingrohr, die ich mit Loctite 638 verklebe.



14.01.2017
Stück für Stück habe ich den Käfig weiter gebaut - und heute mit den letzten beiden Querstreben an den Dachkanten beendet. Da die Bögen nicht gleich lang sind waren einige Anpassungen nötig um am Schluss einen homogenen Aufbau zu bekommen. Auf den Bildern sind gut die dunklen Bögen (vom Erhitzen) und die helleren Messingrohre zu erkennen.



Hinten fehlt nur noch das Schutzgitter, hierzu habe ich mir noch keine Gedanken gemacht...
Überrascht bin ich von der Festigkeit der Klebestellen; das Loctite 638 lässt etwas Zeit zum korrigieren und kriecht in kleine Spalten, somit ist auch der Käfig sehr steif geworden!



21.01.2017
Das Gitter im Käfig ist eingebaut - ich habe kleines Streckmetall genommen und an den zwei Querrohren angelötet. Nach dem Löten wurden alle Kontaktstellen zusätzlich mit Loctite verklebt.
Zweiter Tagespunkt war das spachteln der Stoßstellen am Käfig; hier sind teils kräftige Nuten beim Montieren entstanden; diese haben die erste Füllung erhalten.
Hauptarbeit heute war der hochgezogene Auspuff. Mit Bögen vom Käfig habe ich den Auslass samt Rauchrohr gebaut. Danach habe ich das Lochblech von Fechtner ausgeglüht und über einem 8mm - Rohr gebogen. Auf dem Bild sieht man noch zwei Ringe innen 5mm / außen 8mm, die das Gitter auf Abstand zum Rauchrohr und in Form halten.



Wieder mit Loctite verklebt macht sich die Highpipe am Unimog sehr schön!



31.01.2017
Beim oberen Bild ist die grobe Spachtelung zu sehen; beim Schleifen ist zu viel mit weg gegangen. Ich hab erst mal alles schön verschliffen und grundiert; danach konnte ich die Stoßstellen noch mal feiner verspachteln und verschleifen.
Am Fahrerhaus hab ich auf der Beifahrerseite ein Loch oberhalb der Tür geschlossen; hier wird beim Bruder Unimog die Luftansaugung oben eingerastet.



So vorbereitet habe ich beide Teile grundiert. Zum Überbrücken der Trockenzeit kommt nun der Endtopf vom Auspuff dran. Laut Maßen aus dem www. hat dieser ca. 20x30cm (Ovale Seite) und ca. 70cm lang; leider habe ich hier nur Maße aus dem Zubehörhandel bekommen.
Das Oval ist maßstäblich zu klein, die Länge zu lang, somit werde ich das wieder nach Fotos anpassen. Begonnen habe ich hier mit Ovalen auf 2mm Polystrol, die ich mit dem Kuvenlineal aus der Geometrie erstellt hab. Die Bohrungen sind für Abstandsrohre, die gleichzeitig die Anschlüsse für Ein- und Ausgang der Rauchrohre markieren.



01.02.2017
Die Ovale sind ausgesägt und grob verschliffen. Zwei Grundgerüste habe ich schon verklebt, leider sind mir jetzt die 3mm - Messingrohre ausgegangen... Der Überstand der Rohre zeigt schon an, für welchen Unimog der Endtopf sein wird; zwei Anschlüsse rechts sind für den Forstunimog, der mit einem Anschluss für den THW - Unimog.
Aus 1mm - Polystrol habe ich über einem 8mm - Rohr unter Hilfe eines Heißluft - Föhns Formteile für die engen Radien gebogen, die ich noch zuschneiden muss.



11.02.2017
Der Endtopf für den Forst - Unimog ist fertig, die Rohrstücke sind bereits der Anschluss zur Highpipe und der Dummy zum Motor. Um hier noch flexibel zu sein habe ich die Rohrstücke nicht verklebt.



Das Schutzblech für den Auspuff ist auch fertig, nach dem Foto hab ich es gleich wieder abgeschraubt und grundiert.



So bin ich jetzt von vorne her zur Ladefläche gekommen. Ich hab mich nach viel hin- und her zur Verwendung der Bruder - Pritsche entschlossen. Die Kippvorrichtung soll optisch und von der Funktion her wie die Originale sein.
Als Basis habe ich 2,5mm Aluprofile eingeklebt; in die Löcher am Ende kommen 6mm Messingrohre die wiederum auf die Kugeln des Pritschenrahmens aufsitzen sollen.



12.02.2017
Um die originale Funktion zu erreichen hab ich für die Kugelpfannen 6x0,5mm Messingrohre abgeschnitten und innen kurze Stücke als Puffer bzw. Auflage für die Kugel eingeklebt. Die Kugeln sind aus Kugelköpfen von Conrad, haben 5mm Durchmesser und M3 Anschlussstücke.



Hier im Detail sieht man das geschlitzte 6mm - Rohrstück mit 1,5mm - Löchern für den Verriegelungsbolzen. Den Kugelkopf von Conrad habe ich in ein 5x1mm - Messingrohr eingeschoben, dies gehört dann schon zum Kipprahmen.



19.02.2017
Der Pritschenboden ist verstärkt; die Lochreihe in den beiden Längsträgern ist schon die Vorbereitung für einen eventuellen Kippmechanismus.



Der Hilfsrahmen wurde wieder aus 3,5mm und 5mm Aluflachprofil gebaut, auf der Pritsche ausgerichtet und wieder mit Sekundenkleber fixiert. Verschraubt habe ich danach wieder mit M2 - Schrauben, das reicht völlig aus.



Den Hilfsrahmen habe ich an den Federhaltern links und rechts mit je zwei kleinen Schrauben fixiert; er liegt sonst vollflächig auf dem Hauptrahmen auf.



Voll gekippt haben die Rückleuchten noch Platz und die Proportionen stimmen auch!



Jetzt kann ich beginnen, die Elektronik zu verbauen. Als Erstes wurde der Fahrtregler für den Dreipunkt - Heber hinten eingebaut und getestet. Danach habe ich alle Lampengehäuse mit LED's bestückt; so kann über Nacht der Kleber trocknen.

26.02.2017
Die Heckleuchten sind komplett verkabelt, ebenso eine 4polige 3,5mm Klinkenbuchse für Anhängerbeleuchtung.

04.03.2017
Alle LED's sind verkabelt und mit mehrpoligen Buchsen an einer Verteiler - Platine angeschlossen. Der CTI - Baustein für Licht und Blinker ist angeschlossen und getestet.
Im Fahrerhaus habe ich die Front- und Heckscheibe eingeklebt und Löcher für die Spiegel gebohrt. Für die kommenden Tage sind die Seitenscheiben und die Spiegel selbst geplant. Als Scheibenmaterial verwende ich wieder Makrolon / Polycarbonat, welches sich super mit Epoxy verkleben lässt.

05.03.2017
Die Scheiben sind drin - und ich will die Kiste fertig sehen! In die Heckleuchten noch schnell die Gläser eingesetzt, Fahrerhaus befestigt und alle Anbauteile dran - jetzt fehlt wirklich nur noch Blinker und Auspuff - Endtopf. Probefahrt ist auch schon ausgiebig durchgeführt - das läuft!









19.03.2017
Ich hab den Auspuff - Endtopf fertig und mit dem Haltewinkel versehen; mit Lack sieht der schon gut aus!
Leider konnte ich ihn noch nicht montieren, da ich den Empfänger noch ausbauen musste... der muss zur Reparatur zu Servonaut da ich die Antenne halbiert hab...
Um fertig zu werden habe ich mich an die Spiegel gemacht und hab mir das Material zusammen gestellt, Fotos folgen.



06.04.2017
Heut habe ich den ersten Unimog fertig gestellt. Alle vorbereiteten Teilen wurden montiert und der reparierte Empfänger von Servonaut wieder eingebaut. Danach noch schnell 1,5mm - Federstahl - Draht für die Spiegel gebogen und die Spiegel montiert - fertig!



Danach gleich raus zur Probefahrt in den Garten.



09.04.2017
Nach dem heutigen ausgiebigen Fahrtest ist der Lautsprecher vom Soundmodul abgeraucht; so darf ich in den nächsten Tagen mal den neuen Visaton - Lautsprecher einbauen und testen. Die Fahrleistung im Beet und Garten war mehr als gut, ein Akku hat fast zwei Stunden gehalten.

12.04.2017
Der Visaton - Lautsprecher ist drin und zusätzlich mit einem Schalter manuell ausschaltbar; Sound und Lautstärke passen gut.
Ich verabschiede mich gerade vom Gedanken an einen dritten Unimog, mir gehen durch den Verschnitt die Teile aus. Somit hab ich heute schon begonnen, die Front - Anbauplatte nutzbar zu machen bzw. Funktionen nach vorne zu legen. Der Fahrtregler des Heckkrafthebers kann jetzt manuell zwischen vorne und hinten umgeschaltet werden, ein bereits verbauter zweiter Fahrtregler wird ebenfalls nach vorne verkabelt. Als dritter Kanal wird ein CTI - Schaltmodul rein kommen, das zusätzlich noch Rundumleuchten o.ä. schalten kann.

14.04.2017
Das mit dem Schaltmodul vom letzten Eintrag ist mangels Verfügbarkeit in einen dritten Fahrtregler geändert worden. Somit habe ich jetzt eine 8pol. Steckleiste vorne eingebaut, an der drei Fahrtregler und das Lichtsignal vom Fahrlicht anliegen.
Auf dem Bild ist links ist vor dem Schutzblech die Stiftleiste zu erkennen, in der Mitte zwischen Zugmaul und Vorderachse der Visaton - Lautsprecher, rechts der Schalter für den Lautsprecher.
So ausgerüstet kann ich mir Gedanken über Frontanbau - Geräte machen...



25.06.2017
Beim Umgraben im Blumenbeet entstand eine hübsche Senke, die gleich für einen aktiven Test des Unimog herhalten musste.





15.10.2017
Das schöne Wetter haben wir im Sandkasten genutzt. Der kleine Unimog kann losen und festen Sand; die Fahreigenschaften vom Original kommen hier durch die Einzelbereifung sehr gut raus!