Willkommen auf florimodell.de

Tamiya MB Arocs 3363

Tamiya MB Arocs 3363 Sattelzugmaschine
6x4 ClassicSpace SZM

Anfang April 2019 hab ich meinem Gefühl nachgegeben und mir den Baukasten bestellt - gleich mit dem 12V - Servonautmotor TM-120 und Kugellager.



Der Zusammenbau ist unspektakulär - ich habe erst mal nur die Vorderachse richtig eingebaut (laut Bauplan gebaut ist das Lenktrapez falsch) und somit die Anlenkung laut Bauplan weggelassen. 



Der Lenkservo ist ein Low-Profile von Carsson mit 6kg, der Schaltservo daneben ein Miniservo. Der kleine Schaltservo war mit ca. 1,5kg Stellkraft zu schwach, er ist bei den ersten Testfahrten bereits durchgebrannt.



Um den TM-120 gut unterzubringen habe ich die Bodenplatte etwas weiter ausgeschnitten.



So geht es schnell weiter und der Arocs steht auf eignen Beinen



... und neben dem Rohbau des Scanias zum Größenvergleich




Um die Elektronik sauber zu verstecken habe ich einen Fahrerhaus - Boden aus 1mm Polystrol eingebaut




Empfänger und Fahrtregler sind positioniert. Vor dem Empfänger habe ich einen breiten Schlitz in die Bodenplatte gesägt; durch diesen sollen die Servokabel geführt werden.



Jetzt wird es eng in der Hütte, dafür sind alle Komponenten eingeplant und platziert. Links oben im Bild ein Platzhalter aus Balsaholz für die AIR-U von Servonaut. Oben rechts daneben die CTI-Bausteine für Dachlampen vorne / hinten, Rundumleuchten, Fahr- und Fernlicht, Blinker, Abbiegelicht. Die große Streifenplatine verteilt die vielen Lichtfunktionen zu den Kabelsträngen zur Bugschürze, Fahrerhaus und Heck. Rechts vor dem Motor sitzt die Platine zum Fahrerhaus mit steckbaren Stiftleisten; über diese wird ausser den Lichtfunktionen auch ein Servo für den Kopf des Fahrers und die Lautsprecherkabel der SM-3 übergeben. Das Soundmodul SM-3 ist unten auf der Empfängerseite am Bodenblech befestigt.



Der Baukasten gibt auf der Beifahrerseite einen Klappdeckel für die Multifunktionseinheit vor; hinter diesem Deckel habe ich den Hauptschalter und den Lautstärkeregler der SM-3 versteckt.
 



Um meine eigenen Akkus zu befestigen muss ich ja immer wieder mal kreativ werden, diese Mal war's einfacher... Ich habe die originale Akkuhalterung lediglich zum Getriebe hin ausgeschnitten; so passt ein 3S LiIon - Akku rein.



Den Verschlussdeckel habe ich somit nicht aus dem Baukasten verwendet sondern aus Aluminium gebogen. Die Scharniere sind aus Messing (Baumarkt), der Verschlusspunkt ist der originale aus dem Baukasten.



10.06.2019
Mit Entscheidung für die Farbgebung müssen die Vorarbeiten am Fahrerhaus weiter gehen. Auf der Beifahrerseite sind zwei Löcher für die Kippsperre aus dem Baukasten; diese habe ich mit Sekundenkleber und Füllstoff verschlossen.

 

Danach ging es an den Einbau des LAUT16 - Lautsprechers (passend zum SM-3 bei 12V). Dazu habe ich aus 3mm Sperrholz eine Platte 80x82mm ausgeschnitten, genau mittig ein Loch mit 50mm Durchmesser gesägt.
Damit der Lautsprecher nicht durchfällt wurde von unten 1mm Sperrholz dagegen geklebt, in diese Platte habe ich ein 44mm Loch gesägt.
Um jetzt noch die Höhe anzupassen habe ich umlaufend einen Rahmen aus 2mm Sperrholz aufgeklebt. So baut der ganze Lautsprecher - Träger gerade mal 6mm auf bzw. hängt vom Kabinendach innen nur 6mm ab.



Von oben schaut es auch gut aus, vom Lautsprecherkorb bis zum aufgesetzten Dach sind immer noch ca. 3mm Luft. Damit sich die Holzplättchen mit dem Gewicht des Speakers in Verbindung mit den Vibrationen nicht lösen hab ich die Konstruktion noch mit 4 kleinen Blechschrauben gesichert.



03.10.2019
Mit langen Pausen gehts mal wieder weiter. Um den Feiertag entspannt zu nutzen hab ich die Inneneinrichtung mit Airbrush und die Fahrerfigur mit dem Pinsel lackiert.



13.10.2019
Heute hatte ich viel Ruhe - um die Aufkleber am Amaturenbrett anzubringen... durch die zum Bauplan geänderte Farbgebung musste ich manche Decals enger beschneiden, aber das Ergebnis passt super!





22.03.2020
Nach langer Baustellenpause geht's hier weiter. Erst mal Teile sortieren, Bestand aufnehmen und den Bau weiter planen.
So "vorbereitet" habe ich erst mal die Airbrush - Ausrüstung ausgepackt und den ganzen Nachmittag lackiert.
Zuerst matter Klarlack auf die Inneneinrichtung, danach viel gelb für die Kabine und Kühlergrill; zum Schluss viel schwarz für Schutzbleche und diverse Anbauteile im Frontbereich. 
Mein ursprünglicher Farbtest war geld/grau, das sieht man im Hintergrund auf der roten Box. Mit der Lackiererei heute habe ich mich auf gelb/schwarz für das ganze Fahrzeug umentschieden. 



30.03.2020
Lackierorgie - mit Erfolg. Das Abkleben vom Fahrerhaus war eklig... aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Für die Fotos habe ich die Stoßstange fertig montiert und oben die Kühlergrill - Teile gesteckt.





Als Nebenarbeit wurden die vorlackierten Schutzbleche hinten montiert. Ebenso haben die Rücklichtplatinen Platz gefunden.



01.04.2020
Ein Ausstattungsmerkmal soll der bewegliche Fahrerkopf sein, der mit der Lenkbewegung mitgeht. Bausteine dazu sind der Kopf mit einem 3mm MS-Rohr und ein Mikroservo mit 2mm MS-Rohr.



Im Sitzbereich wird fleißig ausgefräst bis der Servo mit etwas Epoxy eingeklebt werden kann



Am Hals steht das 2mm MS-Rohr noch etwas raus



Auf den Rohrstutzen wird das 3mm MS-Rohr samt den Kopf aufgeschoben. An dem kleinen Spalt arbeite ich noch :-)



10.04.2020
Der Heckbereich ist deutlich weiter gekommen, die Rückleuchten sind dank fertiger Platinen installiert, die Sendediode der AIR-U ist angeschlossen. Geändert wird hier im Detail noch die Hecktraverse, neue Anhängerkupplung und eine Rahmenabdeckung zur Sattelkupplung hin.



Am Frontbereich ist mehr passiert; hier ist das Fahrerhaus schon mit diversen Chromteilen ausgeschmückt. Der Lampenbügel ist ursprünglich für Scania, diesen habe ich gekürzt und mit M2-Minimuttern montiert. 
Die Spiegeldrähte habe ich mit mehreren Lagen Schrumpfschlauch überzogen, dies imitiert den Kunststoffarm des Originals besser. Mit den Spiegeln wurden beide Seitenscheiben montiert. 
Mit dem Windabweiser am Dach wurden die beiden Positionsleuchten installiert und gleich im Dachbereich an die dortige Verteilerplatine angeschlossen. Diese Platine bietet zusätzlich noch Platz für die Innenraumbeleuchtung, Arbeitsscheinwerfer hinten, Dachscheinwerfer vorne (Lampenbügel).
Weiterhin ist die Frontbeleuchtung incl. Abbiege- und Positionslicht fertig angeschlossen. Das Abbiegelicht wird mit einem CTI-Modul TIP-Funktion parallel zum Lenkservo geschalten.

 

In einem kleinen Airbrush - Anfall habe ich die beiden Tank - Baugruppen fertig lackiert, Spannbänder in schwarz abgesetzt und ein neues Trageblech für die Anbauten gemacht. Dieses Trageblech ersetzt den Batteriehalter und gibt mir im Vergleich ca. 2cm mehr Bodenfreiheit. So Vorbereitet habe ich die Anbaugruppe an der Beifahrerseite montiert. In dem Werkzeugkasten befindet sich der Lautstärkeregler des SM-3.

 

Von Carson gibt es ein Radzierblenden - Set; dieses ist gestern noch angekommen, somit konnte ich die Hinterachs - Schrauben unter Nabendeckeln verstecken. In dem Zug habe ich auf beiden Hinterachsen Stollenreifen aufgezogen.



13.04.2020
Heute viel Elektronik... die Verteilung unter dem Dach ist fertig incl. Steckanschluss für die Dachlampen.



Und auf dem Dach sind der Lampenbügel mit vier Strahlern und die Rundumleuchten drauf. Leider habe ich die Rundumleuchten gleich geschrotten... und neue bestellt.



20.04.2020
Die Rundumleuchten laufen jetzt als Doppelblitzer mit einer Elektronik von Trotec. Um die Kabel sauber zu verlegen habe ich kleine Schrumpfläuche als Kabelkanäle angeklebt. So schaut es jetzt unter dem Dach aus



Ebenso geht jetzt die Innenbeleuchtung. Somit läuft alleine auf dem Dach Positionsleuchten, Rundum-Blitzer, Innenraumbeleuchtung und der Dachlampenbügel.



23.05.2020
Ich habe nach einer Lösung gesucht, den Arocs zusätzlich zum Servonaut - Motor noch deutlich langsamer zu machen; beim MB 1850 habe ich das mit einem 1:2er Getriebe gelöst. Standard - Untersetzer - Getriebe aus dem Zubehör sind zu lang um dann mit Kardanwellen die Kraft noch zu übertragen. Nachfragen bei Veroma o.ä. haben leider ergeben, dass es nichts besseres gibt. Ziel ist ein Getriebe, dass direkt an das Tamiya - Getriebe angeflanscht wird. 
Ausgerüstet mit neuer Fräschmaschine und Drehbank hab ich das Ding selbst in die Hand genommen. Ich habe M1-Stahlzahnräder mit 10 und 20 Zähnen genommen, das 10er mit eine Messinghülse an den 5mm - Ausgang des Getriebes angepasst. Aus 12mm Alu habe ich die erste Hälfte des Getriebegehäuses gefräst.



Einfach mal auf das Getriebe gesteckt sieht das so aus.



Kurze Anprobe mit dem 20er Zahnrad um die Position des 6x10er Kugellagers zu testen.



Nach dem Fräsen der zweiten Hälfte aus 8mm Alu habe ich die beiden Hälften mit passenden Lagern aufeinander gesteckt, die Aluschalen verklebt. So kann ich die Bohrpositionen festlegen.



Nach den ganzen Tests habe ich alle Teile fertig gemacht. Die beiden Aluschalen haben M3 - Gewinde bzw. Durchgangsbohrungen bekommen. Die Welle für das Ausgangszahnrad musste ich von 6mm (Bohrung des Zahnrades) auf der Ausgangsseite auf 5mm abdrehen und mit einer Abflachung versehen. Alle Zeile sind nun zur Montage vorbereitet. Das Gehäuse ist übrigens gerade mal 24mm breit, so passt es mit den Schrauben gerade so an die Befestigungsschrauben vom Tamiya - Getriebe.



07.06.2020
Die Heckabdeckung ist fertig montiert, damit ist auch die Sendediode der AIR-U an ihrem Platz.



Die seit ca. 2 Monaten bestellte Fahrerhausverrigelung ist endlich da und montiert.



Den Tank und den Werkzeugkasten auf der Beifahrerseite habe ich auf einen Winkel am Rahmen befestigt. 
Um den Akku von seinem bisherigen Platz unter dem Rahmen einen neuen Platz zu geben habe ich begonnen, einen Schwerlastturm zu bauen. Begonnen habe ich mit den beiden Rahmenhälften, gelötet aus 4x4 Messing - Vierkantrohr und 5x5 Messing - U - Profil.



Mit Streben verlötet schauts schon mal nach Rahmen aus. Ich habe übrigens mit großer Flamme weich gelötet.



14.06.2020
Ich habe mir kurzfristig M0,6-Schrauben mit 6k-Kopf bei GHW/Premacon bestellt. Diese werden in die Winkelbleche als Verstärkung des Rahmens eingeklebt. Mit SW 1,3 passen die super dazu



An die Befestigungspunkte der originalen Akkuhalterung habe ich ein 2mm Alublech geschraubt; dieses nimmt einen Mikroservo auf. Per Seilzug und Feder zieht dieser die Sattelkupplung auf. Dieser Servo ist parallel mit dem zweiten Servo für die Anhängerkupplung am Heck am Empfänger angesteckt; Schalter nach oben = Sattelkupplung, Schalter nach unten = Anhängerkupplung.



Die Rahmenabdeckung zieht sich nun vom Heck bis nach vorne zum Schwerlastturm. Am Heck ziert nun ein erhabener Stern, dieser ist aus einem Schlüsselanhänger und hat exakt die selbe Größe wie der Stern am Fahrerhaus. Die Rahmenabdeckungen sind aus 1mm Alublech, beklebt mit Riffelblech von Fechtner (0,3mm dick). 



Als Abschluss für heute habe ich am Fahrerhaus die Typenschilder (Baukasten) und Nummernschilder (Fechtner) angebracht.



28.06.2020
Zum Test habe ich den Aufliegerrahmen mit zwei Ziegelsteinen beladen, 17,5 x 24,5 x 49cm / je 12kg schwer. Das selbstgebaute Untersetzergetriebe hat einen super Job gemacht, nur die Reifen des Aufliegers haben sich beim rangieren seitlich von der Felge gelöst. 



Um die vorhandenen Anhänger zu nutzen hab ich eine einfache Ballastbrücke gemacht; Alublech als Ladefläche, von unten Winkelprofile als Abschluss angeklebt und schnell einen Königszapfen gedreht.



Der Königszapfen fixiert die Ladefläche, die kleinen Winkel an den Querträgern sichern die Lage.



Montiert schaut's schon gut aus, nur der Lack fehlt noch.



Fahrprobe mit dem Huina Bagger als Ladegut, hierfür fehlt nur noch die Ladungs - Sicherung.



Noch eine Untersicht des Rahmens mit allen Anbauteilen.