Tandem-Tieflade-Anhänger
Tandem-Tieflade - Anhänger
Müller-Mittaltal ETA-TÜ-R
Ja das mit der Mitbestimmung...
Mit der Entscheidung, den Tamiya MB1850l in einen 1632 AK umzubauen ist ja auch der Containeranhänger erst einmal ohne Sinn; somit schlug mein Sohn den Tieflade - Anhänger vor. Müller-Mitteltal hat tolle Unterlagen auf der Homepage die zum Nachbau völlig reichen. Wir nehmen die kurze Variante mit 5400mm Pritschenlänge und 11,9t ZGG. Diese Baureihe gibt es mit so vielen Ausstattungsvarianten - somit gibt es unser Modell sicher auch im Original. Er soll keine Bordwände bekommen, eine durchgehende Laderampe mit Gitter-Auffahrflächen und statt Holzbohlen eine Ladefläche aus Riffelblech.
Begonnen habe ich mit der Ladefläche aus den WDVS - Aluprofilen wie beim Baustoff-Auflieger.

Auf der Unterseite sind durchgehende Längsträger und Querträger für die Stabilität eingebaut.

Die Längsträger sind schon mit 1,5mm - Bohrreihen für die Federaufnahmen vorbereitet. Nach Erhalt der Federn bau ich die Achsen und kann dann die Höhe ermitteln. Mit diesem Maß kann ich dann fix die richtigen Löcher aufbohren und die Federn mit Achsen montieren.

Aus massiven 12mm Alu habe ich die Deichsel gefertigt und die Schnittstellen für die Optik plangefräst.
Im Original ist die Deichsel höhenverstellbar; das Detail habe ich mir gespart und sie so gekröpft, dass es zu allen vorhandenen LKW's passt.

Die Laderampe ist aus Aluminium; die vier Längsträger und die zwei Querträger sind mit Kapillarlot für Alu verlötet. Alle weiteren Querrippen sind eingeklebt. Die Scharniere sind verzinkte aus dem OBI; ich finde die Scharnierlösung bei den Modell-Goldhofern nicht so schön da ein Spalt entsteht.

Die vordere Bordwand ist aus 3mm Alu, davor auf der Ladefläche ist ein 2mm Alublech mit den Aussparungen für die zwei schweren Zurrösen. Das Gleiche ist hinten auf der Pritsche auch noch einmal.
Durch die Höhe des Alublechs habe ich das Riffelblech aus PETG ebenfalls 2mm hoch gedruckt; dies gibt nebenbei die Möglichkeit, die versenkbaren Zurrpunkte auf der Außenseite des Rahmens besser zu versenken.

So wurden alle Tafeln bearbeitet und mit Sekundenkleber aufgeklebt.

Dieser Anhänger bekommt einen Stützfuß der abweichend zu den Aufliegerstützen mit einer innenliegenden Zahnstange bewegt wird. Den nötigen N20 Getriebemotor kann ich super unter der Ladefläche verstecken und die Welle noch in einem 6x3mm Kugellager abstützen. Die Löcher dazu habe ich schon mal vorbereitet.

Müller-Mittaltal ETA-TÜ-R
Ja das mit der Mitbestimmung...
Mit der Entscheidung, den Tamiya MB1850l in einen 1632 AK umzubauen ist ja auch der Containeranhänger erst einmal ohne Sinn; somit schlug mein Sohn den Tieflade - Anhänger vor. Müller-Mitteltal hat tolle Unterlagen auf der Homepage die zum Nachbau völlig reichen. Wir nehmen die kurze Variante mit 5400mm Pritschenlänge und 11,9t ZGG. Diese Baureihe gibt es mit so vielen Ausstattungsvarianten - somit gibt es unser Modell sicher auch im Original. Er soll keine Bordwände bekommen, eine durchgehende Laderampe mit Gitter-Auffahrflächen und statt Holzbohlen eine Ladefläche aus Riffelblech.
Begonnen habe ich mit der Ladefläche aus den WDVS - Aluprofilen wie beim Baustoff-Auflieger.
Auf der Unterseite sind durchgehende Längsträger und Querträger für die Stabilität eingebaut.
Die Längsträger sind schon mit 1,5mm - Bohrreihen für die Federaufnahmen vorbereitet. Nach Erhalt der Federn bau ich die Achsen und kann dann die Höhe ermitteln. Mit diesem Maß kann ich dann fix die richtigen Löcher aufbohren und die Federn mit Achsen montieren.
Aus massiven 12mm Alu habe ich die Deichsel gefertigt und die Schnittstellen für die Optik plangefräst.
Im Original ist die Deichsel höhenverstellbar; das Detail habe ich mir gespart und sie so gekröpft, dass es zu allen vorhandenen LKW's passt.
Die Laderampe ist aus Aluminium; die vier Längsträger und die zwei Querträger sind mit Kapillarlot für Alu verlötet. Alle weiteren Querrippen sind eingeklebt. Die Scharniere sind verzinkte aus dem OBI; ich finde die Scharnierlösung bei den Modell-Goldhofern nicht so schön da ein Spalt entsteht.
Die vordere Bordwand ist aus 3mm Alu, davor auf der Ladefläche ist ein 2mm Alublech mit den Aussparungen für die zwei schweren Zurrösen. Das Gleiche ist hinten auf der Pritsche auch noch einmal.
Durch die Höhe des Alublechs habe ich das Riffelblech aus PETG ebenfalls 2mm hoch gedruckt; dies gibt nebenbei die Möglichkeit, die versenkbaren Zurrpunkte auf der Außenseite des Rahmens besser zu versenken.
So wurden alle Tafeln bearbeitet und mit Sekundenkleber aufgeklebt.
Dieser Anhänger bekommt einen Stützfuß der abweichend zu den Aufliegerstützen mit einer innenliegenden Zahnstange bewegt wird. Den nötigen N20 Getriebemotor kann ich super unter der Ladefläche verstecken und die Welle noch in einem 6x3mm Kugellager abstützen. Die Löcher dazu habe ich schon mal vorbereitet.